Philosophie

„Sharing is Caring“ Die Firma DDKgroup Ltd garantiert seinen Partnern – sprich den Kleinbauern in Äthiopien – nicht nur ein knappes Überleben, sondern als Zulieferer und Kooperationspartner will sie Verhältnisse schaffen, dass sie sich auch selber entwickeln können. Kebede: „Es liegt nicht an den Arbeitern, resp. Kleinbauern, welche in Äthiopien vielleicht noch nie ein Buch in die Hand bekommen haben – wer weiss wie viele Einsteins, Da Vincis und Teslas wir antreffen würden – welche ihr Dorf noch nie verlassen haben, welche unser System nicht verstehen und nichts daran ändern können. Es liegt an uns ‚Privilegierten‘, welche diese ‚Macht‘ haben, diesen Einfluss ausüben zu können, für Gerechtigkeit zu sorgen und dem Urprinzip der Kooperation – das ein ausbalanciertes Verhältnis zwischen Geben und Nehmen begründet – gerecht zu werden.“

Das DDKgroup-Modell ‚SharingTrade‘ : 20 Prozent vom Gewinn, der hier in der so genannten „ersten Welt“ generiert wird, soll direkt wieder zurück fliessen, um Grundnahrungsmittel zu finanzieren. Wir halten weder von den Rohstoffspekulationen etwas, noch möchten wir uns auf die Festlegung der UN von einem Dollar Verdienst pro Tag berufen. Deshalb wollen wir uns an dem Gewinn orientieren, welche diese Menschen uns ja hier in der „ersten Welt“ ermöglichen. Wir haben heute leider die Situation geschaffen, bei der Gewinn ein Selbstzweck geworden ist und nicht mehr Mittel zum Zweck ist. Es gibt höhere Güter als Gewinn und unsere Wirtschaft – die Unternehmer müssen umdenken. Es sollte alles als evident erscheinen, wir können nicht weitermachen wie bisher, müssen den Weg zurück zur Menschlichkeit finden. Wir wollen einen positiven Impact für das Gemeinwohl und die Gesellschaft generieren – dies ist ein höheres Gut als Gewinn. Es geht nicht um links, rechts, kommunistisch oder kapitalistisch, alles was wir brauchen ist, zurück zur Menschlichkeit zu finden. Dies beinhaltet mehr als nur eine politische Entscheidung. Wir brauchen eine liebende, herzliche und menschliche Wirtschaft. Jeder weiss, dass das Rückgrat von Volkswirtschaften wie der Schweiz die KMU’s und damit die Unternehmer sind. Dort müssen wir ansetzen und unserer grossen Verantwortung wieder bewusst werden und unserer Rolle als Leader auch gerecht werden. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich Unternehmen und Gesellschaft bedingen, eine isolierte Betrachtungsweise ist schlicht und einfach falsch.

Wir haben regelmässigen und direkten Kontakt zu den Arbeitern vor Ort. Die Plantagen werden periodisch und persönlich von uns besucht und es findet ein direkter Austausch mit den Arbeitern statt. Auch das anliegende Dorf soll von der Kaffeekultur profitieren. Durch den Bau der Naturstrassen für den Kaffeeanbau und -transport wurde eine Ansiedlung überhaupt erst möglich. Zudem wird die Primarschule unterstützt und eine medizinische Klinik zur Verfügung gestellt. Diese Philosophie und Vision bedingt, Verantwortung für die äthiopischen Menschen zu übernehmen und ihnen die mehr als verdiente Wertschätzung und Achtung entgegen zu bringen.